Deutsche Hallen-Meisterschaften in Dortmund
4x200m-Staffel will eine Medaille – Elias Fries startet über 60m
Beim international besetzten Dortmunder Hallensportfest am 14.02.26 nutze Elias Fries die letzte Möglichkeit zur Qualifikation für die am kommenden Wochenende in Dortmund stattfindenden Deutschen Hallenmeisterschaften über die 60m-Distanz im Männerbereich. Der Athlet von unseren beiden Coaches Luca Willmann und Jörg Kölsch verbesserte im Finale seine Bestleistung von den Nordrheinmeisterschaften Anfang Februar um 3/100sek auf 6,83sek. Damit rückt er mit Platz 26 unter die Zulassungsgrenze von 32 deutschen Athleten, die bei den Hallenmeisterschaften in Dortmund am 28.02. ein Startrecht erhalten. So schickt das LT nach der verletzungsbedingten Absage vom letztjährigen DM-Achtplazierten Emilio Gonzalez (2026 bereits 6,77sek) eines seiner selbst ausgebildeten jungen Talente an den Start der sicherlich konkurrenzstärksten Meisterschaftsdisziplin. Dabei wird es beim erst 20jährigen Elias sicher darum gehen, noch einmal gut zu performen und Erfahrungen im Feld der besten deutschen Kurzsprinter zu sammeln.
Die 4x200m-Staffel, besetzt mit Felix Frühn, Elias Fries, Ole Harmuth und Björn Pröve, geht nach dem Ausfall von Emilio Gonzalez zwar geschwächt ins Rennen, wird am Sonntag (01.03.) allerdings dennoch versuchen, einen Platz auf dem Podium zu erreichen. Nach Traineransicht ist bei guten Staffelwechseln eine Zeit unter 1:26,50 min möglich. Wenn das erreicht würde, wird die Wechselperformanz der anderen Staffeln über die Medaillenvergabe entscheiden. Das LT-Quartett steht in der aktuellen deutschen Bestenliste auf Rang vier. In der Meldeliste stehen zwei Münchener Staffeln ganz oben, bringen sie das Staffelholz sicher durch, wird maximal Platz drei möglich sein. Hier steht allerdings zurzeit die starke Leverkusener Staffel, die aber aus Trainersicht durchaus schlagbar ist. Dass in einem Staffelfinale viel passieren kann, zeigen die Finals der letzten Jahre. 2019 war die LT-Staffel als Sechsbeste angereist und fuhr mit Bronzemedaillen im Gepäck nach Hause.
Text: Jörg Kölsch
